Sonntag, 14. Februar 2010

Was anfangen mit Freizeit?

Der durchschnittliche Schweizer hat statistisch 5.2 Stunden Freizeit pro Tag. Was soll man in dieser Zeit anfangen? Wie sollte man die Zeit sinnvoll verbringen? Warum ist das Freizeitangebot grösser als vor 30 Jahren? Ich werde versuchen diesen Fragen auf den Grund zu gehen, um Ihnen am Ende eine einsichtige und eine verdeutliche Antwort geben zu können.
Der Unterschied von heute zu 1980 ist ganz klar die moderne Entwicklung. Die Menschen konnten Ihre Arbeitszeit verringern, indem Sie nicht am Samstag Arbeiten, wie sie es üblich taten. Die Arbeit am Computer hat da zusätzlich mitgeholfen, die Kommunikationswege wurden vereinfacht. Heute existieren E-Mail, Fax, Webcams und mobile Telefone, welche das Arbeiten deutlich leichter machen. Aber nicht nur am Arbeitsplatz sondern auch zuhause hat die Technologie geholfen. Was vor dreissig Jahren unvorstellbar gewesen wäre ist heute pure Realität. Ein elektronischer Rasenmäher sowie ein Staubsauger der von selber fährt. Diese Gegenstände erleichtern das Leben und geben dem Individuum mehr Zeit für sich selbst. Ein grosses Problem mit dem man sich heute rumschlägt ist, dass viele Leute mit der gewonnen Zeit nichts anzufangen wissen. Stattdessen sie sinnvoll zu nutzen sitzen viele vor der Glotze und verdummen langsam, ohne zu wissen was um sie geschieht. Denn die Freizeitangebote sind in den letzten Jahren erheblich gestiegen. Zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen der Schweiz gehört laut swissworld.ch das Lesen sowie das Spazieren, ins Theater und Kino gehen , Bastelarbeiten und den Besuch von Sportanlässen. Egal ob sie Kultur, Sport, oder eine Wohltätigkeit machen wollen, hierzulande ist alles möglich! Sind sie eher der Kulturmensch? Kein Problem, waren sie schon mal im Paul Klee Zentrum in Bern? Oder im Einsteinmuseum? Wie wär es mit dem Olympischen Museum in Lausanne? Natürlich können sie auch ihre spirituelle Ader gleich selbst spielen lassen. Fangen sie einfach gerade selbst an zu malen. Nehmen sie ein Malkurs bei der Migros Klubschule. Oder lernen sie eine neue Sprache, dies schadet nie und lässt sie hervorragend mit dem Beruf in Verbindung setzen. Eine neue Sprache ist immer gerne gesehen und vorteilhaft. Sind sie gut im schreiben? Schreiben sie ihr persönliches Buch, dass sie nachher Ihren Freunden voller Stolz zeigen können.
Oder stehen sie eher auf Sport? Es gibt dutzende Teamsportarten wie Fussball, Basketball, Volleyball, Handball, Tanzen, Tennis, Kricket, Eishockey. Sie könnten ein Teil eines Teams werden und so vielleicht sogar das Team zu einem sportlichen Höhenpunkt bringen. Wenn sie allerdings mehr auf sich alleine gestellt sein wollen, dann empfehle ich ihnen eine Einzelsportart. Jede mit Unterschiedlichen Voraussetzung wie z.B gute Kondition, Schnelligkeit, Ruhe oder einer genauen Präzision. Sie finden siecher eine Sportart die zu ihnen passt. Egal ob Triathlon oder Bogenschiessen. Hauptsache sie haben Spass.
Wenn aber kein Interesse an Sport oder Kultur besteht, können sie auch ihre wertvolle Zeit in eine Wohltätigkeit stecken. Indem sie anderen Leuten helfen und ihnen unter die Arme greifen. Solche Leute sind gerne und immer angesehen, und vor allem immer herzlich willkommen. Es liegt an Ihnen für was sie sich entscheiden.

Zusammenfassend gesagt, in der Schweiz ist das Freizeitangebot grenzenlos. Sie müssen es einfach nur nutzen und sich dazu überwinden, sich selbst schlau zu machen auf was sie Lust haben. Sie müssen herausfinden was Ihnen Spass machen könnte und was sie motiviert und glücklich macht könnte. Tun sie einfach etwas und sitzen sie ihre Freizeit nicht vor dem Fernseher oder Computer ab. Nicht nur Ihr Körper sondern auch Geist und Seele werden sich bei Ihnen bedanken. Ein Hobby hat eindeutig eine positive Seite. Erleben Sie sich selbst und finden sie heraus was es bewirkt.

Traumberuf Journalismus

Traumberuf Journalist, alles nur Schein?

Spannende Artikel, interessante Reportagen, aufregende Live-Berichterstattungen von wichtigen Ereignissen oder Interviews mit namhaften und bedeutenden Größen und Persönlichkeiten aus Politik, Sport oder Gesellschaft - so oder in ähnlicher Form beschreiben viele ihre Vorstellungen von der Arbeit als Journalist und verknüpfen das Berufsbild in der Folge mit einem absoluten Traumberuf. Doch ist diese Traumerscheinung wirklich Realität? Dieser Frage möchte ich auf den Grund gehen.

Wollten Sie nicht schon immer einmal ein Journalist sein? Einen Text schreiben, den später tausende von Leuten lesen. Ein guter Freund der Prominenz sein? Einen hohen Status im Medienbusiness haben? Irgendwann mal eine TV-Show moderieren oder ihre eigene Stimme im Radio hören? Ein Blog im Internet veröffentlichen? All diese Aktivitäten werden von den heutigen Journalisten durchgeführt. Mit viel Fleiss und Geduld bringen sie die wichtigen Informationen zu uns direkt nach Hause, wo die Leute sich darüber ihre eigene Meinung bilden.
Ein Berichterstatter hat es in seinem Leben nicht immer einfach. Er korrespondiert mit der heutigen Prominenz und gibt deren geheime Informationen schnellstmöglich an die Öffentlichkeit weiter. Er arbeitet meistens alleine und muss sich seiner Sache sicher sein. Da er immer unterwegs ist, wenn irgendwo ein Fest stattfindet, sind seine Arbeitszeiten unterschiedlich und können auch mal bis spät in die Nacht hinein dauern, bis er schlussendlich an seine Informationen kommt und diese dann an eine Boulevardzeitung, ans Radio oder an Tv-Stationen weiterverkaufen kann. Er ist stets auf der Lauer nach Fotos, interessanten Topstories oder kleinen Peinlichkeiten der Prominenz die sich gut vermarkten lassen. Nicht jeder hat das Feingefühl in sich, um zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein.
Daher sind die Ausbildungswege zu einem Journalistenberuf relativ verschieden. Egal ob man einen Quereinstieg wagt und sich als lokalen Sportreporter übt oder ob man eine akademische Ausbildung an einer Journalistenschule bevorzugt, eines sollte garantiert Vorhanden sein: die Freude am Schreiben. Das Talent zu haben, seine Leser in den Bann zu ziehen. Dies in den verschiedenen Themen wie Sport, Wirtschaft, Politik oder Wissenschaft. Das oberste Gebot lautet in jedem Thema gleich: versuche die Leser davon zu überzeugen, dass gerade deine Themen die interessantesten sind, damit sie auf deiner Artikelseite einen Halt machen und zu lesen beginnen.
Wie schon angedeutet ist der Beruf vielfältig, nicht nur in der Arbeitsweise und Arbeitszeit sondern auch in der Arbeitsform. Ob man das Talent hat, mit Fotos als Fotographen, schreibend als Reporter, mit seiner Stimme als Kommentator oder Radiomoderator sein Geld zu verdienen ist anfangs noch nicht so wichtig. Hauptsache man hat Spass an seiner Arbeit. Wird jedoch das Hobby, als lokaler Fotograph oder Pressesprecher zum Beruf, so sollte man sich doch für ein Gebiet entscheiden und sich daraufhin auch die nötigen Mittel besorgen, um die Voraussetzungen so gut wie möglich zu erfüllen. Es ist wichtig, dass man mit der Zeit eine gewisse Professionalität an den Tag legt, damit man mit der Konkurrenz mithalten kann.
Da die Mitstreiter ebenfalls auf gutes Equipment schauen, werden die Unterschiede zwischen den guten und schlechten Journalisten immer kleiner. Man überlegt es sich zweimal ob man seinen aktuellen Reporter feuert um einen Neuling anzuschaffen. Daher werden die offenen Stellen ebenfalls seltener. Immer mehr Pressesprecher zieht es daher in die Krisengebiete, um dort nach einer spannenden Story zu suchen. Dabei begeben sie sich oft in Lebensgefahr, nur um eine gute Geschichte zu erhalten.
Doch auch den ständigen Zeitdruck, um die Deadline der Zeitungen und Boulevardpresse einzuhalten, zwingen den Korrespondenten zu fast täglicher Nachtarbeit. Diese unregelmässigen Arbeitszeiten zerren an der mentalen Stärke. Daher bleiben die meisten Journalisten nicht ein Leben lang in ihrem Milieu, sondern wechseln nach ein paar Jahren wieder in ein anderes Berufsgebiet. Die unregelmässigen Arbeitszeiten lassen auch die sozialen Kontakte wie Freunde, Familie und Hobbys zu kurz kommen.
Viele schauen aber über diese Nachteile hinweg und sehen die Vorteile, die den Beruf so attraktiv machen. Nach einem gewisser Zeit und Ansehen hat man die Möglichkeiten Auslandsaufenthalte zu machen. In einem fremdem Land über das Aktuelle zu berichten, schmutzige Affären und Wirtschaftbestechungen ans Licht zu bringen und die Prominenz als Vollidioten darzustellen. Zudem lieben einige Menschen die Selbstständigkeit, die sie in diesem Beruf erwartet. Unabhängig von allem zu sein, nur die Deadline vor Augen.
Auch für junge Studenten lohnt sich dieser Beruf. Es gibt nämlich keine Altersbeschränkung und die Vorgaben um zu schreiben sind für alle dieselben. So kann ein Student das Schreiben neben der Schule üben und verdient sich nebenbei auch noch ein wenig Taschengeld. Unter der Voraussetzung natürlich, dass die Zeitungen die Artikeln gut finden und auch publizieren.

Alles in allem finde ich diesen Beruf äusserst anziehend. Ich bin einer der Menschen, die über die Nachteile hinweg schauen. Ich sehe mehrheitlich positive Aspekte, die in diesem Beruf vorkommen. Man ist auf sich alleine gestellt, kann Texte schreiben, fotografieren und seine Redekunst unter Beweis stellen. Niemanden, der einem sagt, ob er nun das Richtige tue oder nicht. Das Reisen in ferne Länder, die Gefahren, die einem in Krisengebieten erwarten, das Aufklären von Skandalen der Prominenz sind spannende Tätigkeiten. Alles Vorteile die mich ansprechen. Daher denke ich, dass ich an diesen Beruf Gefallen finden könnte. Ich wäre bereit, ein Teil meines Lebens in diesem Business zu verbringen.

Neil Postman: Wir informieren uns zu Tode!

In dem Auszug „Wir informieren uns zu Tode „ von Neil Postman, der mit diesem Artikel die Frankfurter Buchmesse 1985 eröffnete, stellte er die These auf, dass uns Informationen überschwemmen und wir nicht imstande sind sie zu beherrschen, weil wir scheinbar nicht wissen wie mit ihnen umzugehen.

Wie schon angedeutet sagt Neil Postman, dass uns Informationen überschwemmen und wir nicht mit ihnen umgehen können. Er stützt diese These mit zahlreichen Argumenten wie z.B das wir keine kohärente Vorstellung, also keine zusammenhängende und sinngebende Vorstellung, von uns, dem Universum und zu unseren Beziehungen zueinander haben. Wir wüssten scheinbar nicht mehr woher wir kommen wohin wir gehen und warum. Unser Immunsystem leide an einem kulturellen Aids. Dies soll bedeuten, dass wir jede Information aufnehmen und nicht mehr unterscheiden können zwischen wichtigen und unwichtigen Informationen. Z.B im Internet, zu jeder Aussage findet sich eine Gegenaussage.
Er sagt auch, dass sich im 20 Jahrhundert viel verändert habe. Das alte Problem, nämlich sie überhaupt zu finden, der Information wurde auf den Kopf gestellt. Während die Menschen früher nach Informationen suchten, um die Zusammenhänge ihres wirklichen Lebens zu bewältigen, ergeben sich heute soviel Informationen dass auch die nutzlosen Informationen im Alltag wichtig erscheinen. Die neuen Talkshows, Musikvideos, Nachrichten und die Filmindustrie sind daher tragen wesentlich dazu bei nutzlose Informationen zu verbreiten. Postman sagt auch, dass das Gefühl von der Überforderung langsam heranwächst und wir schlussendlich hilflos dastehen.
Er begründet auch warum die Menschen sich überfüttern an Informationen. Dies habe den Grund, weil die meisten Menschen glauben, dass immer wie mehr Informationen wichtiger seien. Dabei denken sie nicht ob sie etwas unternehmen sollen oder nicht. Sie gehen davon aus, dass sie auf keinen Weg irgendetwas tun können. Und so wächst bei den Menschen ein Gefühl der Passivität und Unfähigkeit, das unweigerlich in ein verstärktes Interesse an der eigenen Person mündet. So begründet Neil Postman wie der eigenartige Egoismus entsteht. Man könne ja nichts an der Welt ändern, aber an sich selber schon. Die Haare könnten gemacht werden, die Nägel lackieren, man könne sogar abnehmen.
Zum Schluss erwähnt Postman noch dass wir nichts anderes tun müssen um als unser eigenes Bewusstsein zu entwickeln. Daher bräuchten wir glaubwürdige Erzählungen, die etwas über die Geschichte der Menschheit erzählt und die der Vergangenheit Bedeutung zuschreibt und nicht irgendwelche unnütze Informationen von Stars und Sportprogrammen. Kurz gesagt: Zukunft braucht Herkunft.

Postman hat einige Interessante Aspekte aufgelistet und erwähnt an die ich gar nie gedacht hätte. Der eigenartige Egoismus ist sicher einer dieser Faktoren. Leider kann ich meine Stellungnahme nicht ausreichlich Formulieren, da ich mit dem Internet und den nutzlosen Informationen aufgewachsen bin, daher bin ich es mir gewöhnt mit diesen, in seinen Augen schreckliche Umstände zu leben. Jedoch bezweifle ich einige Aussagen von ihm. Wieso, sollten die Menschen heute kein eigenes Bewusstsein haben? Es ist doch jedem selbst überlassen was er für wichtig hält und was nicht. Jeder Mensch ist anders und hat andere Interessen und wird demensprechend auch seine Informationen im Internet suchen und recherchieren die ihn interessieren. Wäre jeder Mensch so wie Neil Postman so würde die Menschheit nur noch auf Wissenschaftliche und geschichtliche Punkte der Menschheit zurückgreifen. Das wichtige ist doch dass man von seinen Interessen, die man verfolgt, nicht alles Glaubt. Man sollte das was in der Zeitung oder Internet steht auch hinterfragen und abschätzen. Ich räume ihm gerne ein, dass er zu einem gewissen Punkt recht hat. Jedoch muss man auch irgendwo eine Grenze setzen und sich nicht nur an Erzählungen seiner Art interessieren.
Sein Text ist mir persönlich zu direkt auf sich selbst geschnitten. Aber wie schon gesagt, ich als Jugendlicher des 20 Jahrhunderts, sehe dies ein wenig anders. Da ich mit der heutigen Technologie aufgewachsen bin.

Olympische Spiele?

Die olympischen Spiele haben eine lange Tradition, die bis 1896 zurückreicht. Die Veranstalter werden jedes Mal erneut gefordert und versuchen ihr Land einwandfrei zu repräsentieren. Millionen von Zuschauern verfolgen die Spiele mit grossem Interesse. Mithilfe meines Textes möchte ich es Ihnen ermöglichen, die Veranstaltung, um welche oft eine gewisse Kontroverse herrscht, von einer kritischen Seite zu betrachten.
Angefangen haben die Spiele im Jahre 1894 in Olympia, Griechenland. Der Event ist aber keineswegs veraltet, sondern wurde im Laufe der Zeit modernisiert. Heute werden die Olympische Spiele als eine herausragende Veranstaltungen bezeichnet, welche die ganze Weltbevölkerung für zwei Wochen an einen auserwählten Ort hinschauen lässt. Dabei geben sich die grossen Stars die Ehre versuchen für ihr eigenes Land eine Auszeichnung zu gewinnen.
In den folgenden Sätzen zeige ich nun die positiven sowie die negativen Aspekte der Veranstaltung auf. Aufgrund der monatelangen Planung und den extrem hohen Kosten, die entstehen bei der Organisation einer derart immensen Veranstaltung, müssen oft verschiedene Opfer gebracht werden. Als Beispiel dient uns hierzu China, dass die Spiele im Jahr 2008 veranstaltete. Das Volk wurde unterdrückt, Häuser in Schutt und Asche gelegt und deren Bewohner umgesiedelt, weil sie ganz einfach im Wege standen. Man sprach sogar von Menschenrechtsverletzungen. Um dem Image nicht zu schaden, wird solches Vorgehen in der Öffentlichkeit oft gelogen. Denn diese Feste sind zugleich Werbung für die Stadt selbst, wenn nicht sogar für das ganze Land. Durch die grandiose Eigenpräsentation des Landes, wird der Tourismus angekurbelt und die Wirtschaft blüht auf. Denn die Zuschauer dieser Spiele kommen meist von weit weg und nicht aus dem eigenen Land. Sie sind es auch, die das Geschäft rentabel machen. Zusätzliche Einnahmen bringen die Hotelpreise, Flugticket, Franchise und Stadiontickets. Wegen des grossen Ansturmes der Zuschauer, wird dann meist auch nicht gespart am Sportkomplex. Die riesigen Bauten haben natürlich einen weiteren Vorteil, sie beschaffen über einen kleinen Zeitraum mehr Arbeitsplätze, was der Wirtschaft im Land ebenfalls gut tut. Wohlbemerkt, bildet das Event heutzutage vielmehr ein ökonomisches als ein sportliche Ereignis. Daher überraschen, die hohen Gagen, welche die Weltstars verlangen, niemanden verlangen. Zudem ist man sich nicht mehr sicher, ob diese auch Gesetz gemäss trainiert haben. Der Verdacht auf Doping ist heute im Spitzensport relativ hoch und die Versuchung extrem gross. Dass ein Weltrekord wegen Dopings missbrauch annulliert wird, ist keine Seltenheit. Ebenfalls ist die Gesundheit der Spitzensportler heute einseitig geprägt von Proteinen und Aufbaumittel. Ist es wirklich klug, eine 13-Jährige beim Kunstturnen antreten zu lassen? Ein Altersminimum ist nämlich zurzeit noch nicht festgelegt. Was geschieht mit solch jungen Athleten, wenn sie nicht mehr erfolgreich sind? Wie lange macht ihre Gesundheit dem vom Training bestimmten mit? Was ersetzt ihnen ihre verlorene Jungend? Das alles sind Fragen, auf die niemand antworten will.
Zusammengefasst sind die Olympischen Spiele sind eine gute Sache im Bereich Sport. Doch die ganze Organisation ist nicht nur „heile Welt“. Mann muss auch hinter die Spiele schauen und sich über deren Folgen im Klaren sein.

Extremsport

Laut Wikipedia ist Extremsport, das Herangehen an sportliche Grenzen. Extremsport bedeutet für die meisten Sportler eine besondere, technische, körperliche physische Herausforderung und ist oft mit hohem Risiko verbunden. Doch was treibt eine Person dazu? Dieser Fragen möchte ich hier auf den Grund gehen.
Adrenalin, das Ausschütten von Endorphinen, neue Herausforderungen, Abenteuer, Spinner. Ja so würden Leute normalerweise den Extremsport beschreiben. Für einen Extremsportler sind die Gründe um die jeweilige Sportart auszuüben meist anders. Faszination, Freiheit oder Unabhängigkeit würden wahrscheinlich eher dem Vokabular eines Athleten entsprechen um ihn seine Freizeitbeschäftigung erklären zu lassen. Denn die meisten Sportler wollen ihre physische und psychische Leistungsgrenze erleben oder etwas tun, was so noch niemand getan hat. In den vielen Trainingsstunden Tag täglich ob professionell betrieben oder nicht, ergeben sich dann die gewünschten Voraussetzungen für eine spektakuläre Sportart. Unter anderem in den Disziplinen wie Freeclimbing, Rafting, Surfen, Fallschirmspringen oder dem einzigartigen Ironman auf Hawaii. Ein einziger Anlass und ein monatelanges Training zuvor führen dann zu den gewünschten Resultaten, die jeder einzelne Athlet für sich selbst im Auge hat.
In der Regel sind Extremsportler keine waghalsigen Draufgänger, sondern Spitzensportler, die ihre Grenzen ausloten. Sie minimieren das Risiko ihrer Projekte und Expeditionen dank ihrer Erfahrung, gute Ausrüstung, Teamfähigkeit, genauer Wetter und Geländeanalyse und guter Vorbereitung. Die meisten Unfälle, wenn es überhaupt welche gibt, passieren durch die Überschätzung des Spitzensportlers selbst. Diese haben dann meist schwere Verletzungen zu erleiden. Was sie aber, nach ihrer Genesung, nicht davon abhält weiter zu machen. Denn auch Extremsport kann eine Form von Sportsucht sein. Sport als Ersatzhandlung für einen Mangel an zwischenmenschlichen Kontakt, Geborgenheit oder Zuneigung. Ein wichtiger Anhaltspunkt für die Athleten. Den diesen Mangel, an fehlenden Gefühlen, können sie in den jeweiligen Sportsgruppen wieder kompensieren und werden so akzeptiert wie sie sind. Je mehr man sie als Spinner bezeichnet, desto wohler fühlen sie sich in ihren Sportgruppen.
Alles in allem kann man sagen, dass einem der Extremsport zu Faszination, Freiheit und ein Gefühl von Unabhängigkeit geben kann. Daher ist das Suchtpotenzial nach diesen Gefühlen gross. Dennoch sind die Athleten meist vorsichtig und untersuchen die Bedingungen für ihre Aktivität vorher gründlich. Je höher desto besser, je schneller desto schöner. Genau dass was ein Extremsportler braucht um sein Verlangen zu befriedigen.