Sonntag, 14. Februar 2010

Extremsport

Laut Wikipedia ist Extremsport, das Herangehen an sportliche Grenzen. Extremsport bedeutet für die meisten Sportler eine besondere, technische, körperliche physische Herausforderung und ist oft mit hohem Risiko verbunden. Doch was treibt eine Person dazu? Dieser Fragen möchte ich hier auf den Grund gehen.
Adrenalin, das Ausschütten von Endorphinen, neue Herausforderungen, Abenteuer, Spinner. Ja so würden Leute normalerweise den Extremsport beschreiben. Für einen Extremsportler sind die Gründe um die jeweilige Sportart auszuüben meist anders. Faszination, Freiheit oder Unabhängigkeit würden wahrscheinlich eher dem Vokabular eines Athleten entsprechen um ihn seine Freizeitbeschäftigung erklären zu lassen. Denn die meisten Sportler wollen ihre physische und psychische Leistungsgrenze erleben oder etwas tun, was so noch niemand getan hat. In den vielen Trainingsstunden Tag täglich ob professionell betrieben oder nicht, ergeben sich dann die gewünschten Voraussetzungen für eine spektakuläre Sportart. Unter anderem in den Disziplinen wie Freeclimbing, Rafting, Surfen, Fallschirmspringen oder dem einzigartigen Ironman auf Hawaii. Ein einziger Anlass und ein monatelanges Training zuvor führen dann zu den gewünschten Resultaten, die jeder einzelne Athlet für sich selbst im Auge hat.
In der Regel sind Extremsportler keine waghalsigen Draufgänger, sondern Spitzensportler, die ihre Grenzen ausloten. Sie minimieren das Risiko ihrer Projekte und Expeditionen dank ihrer Erfahrung, gute Ausrüstung, Teamfähigkeit, genauer Wetter und Geländeanalyse und guter Vorbereitung. Die meisten Unfälle, wenn es überhaupt welche gibt, passieren durch die Überschätzung des Spitzensportlers selbst. Diese haben dann meist schwere Verletzungen zu erleiden. Was sie aber, nach ihrer Genesung, nicht davon abhält weiter zu machen. Denn auch Extremsport kann eine Form von Sportsucht sein. Sport als Ersatzhandlung für einen Mangel an zwischenmenschlichen Kontakt, Geborgenheit oder Zuneigung. Ein wichtiger Anhaltspunkt für die Athleten. Den diesen Mangel, an fehlenden Gefühlen, können sie in den jeweiligen Sportsgruppen wieder kompensieren und werden so akzeptiert wie sie sind. Je mehr man sie als Spinner bezeichnet, desto wohler fühlen sie sich in ihren Sportgruppen.
Alles in allem kann man sagen, dass einem der Extremsport zu Faszination, Freiheit und ein Gefühl von Unabhängigkeit geben kann. Daher ist das Suchtpotenzial nach diesen Gefühlen gross. Dennoch sind die Athleten meist vorsichtig und untersuchen die Bedingungen für ihre Aktivität vorher gründlich. Je höher desto besser, je schneller desto schöner. Genau dass was ein Extremsportler braucht um sein Verlangen zu befriedigen.

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